Service
Nach der Untersuchung.
Gut erholt nach Hause.
In der Regel können Sie am Tag nach einer Spiegelung Ihren Alltag wieder aufnehmen. Bis dahin gelten ein paar Regeln. Hier lesen Sie, worauf Sie achten sollten und wann Sie sich bei uns melden sollten.
Nachsorge
Die ersten Stunden
nach der Spiegelung
Nach einer Sedierung sind Sie schnell wieder wach. Reaktionsvermögen und Urteilsfähigkeit sind aber noch für einige Stunden eingeschränkt. Planen Sie den Rest des Tages deshalb ruhig ein.
Nach der Untersuchung bleiben Sie zunächst im Aufwachbereich, bis Kreislauf und Atmung stabil sind. Ihre Begleitperson bringt Sie anschließend nach Hause. Fahren Sie frühestens nach 12 Stunden wieder Auto, Fahrrad oder Motorrad und bedienen Sie bis dahin keine Maschinen. Warum das wichtig ist, lesen Sie in der Antwort auf die Frage Darf ich nach der Untersuchung Auto fahren?
Treffen Sie am selben Tag keine wichtigen Entscheidungen und unterschreiben Sie keine Verträge. Verzichten Sie auf Alkohol. Am besten bleibt noch jemand bei Ihnen.
Ein Blähgefühl oder leichtes Grummeln im Bauch nach einer Darmspiegelung ist normal. Es entsteht durch das Gas, mit dem der Darm während der Untersuchung leicht aufgeweitet wird, und lässt meist schnell nach. Nach einer Magenspiegelung kann der Hals für kurze Zeit kratzen.

Ernährung
Wieder essen
und trinken
Nach einer Magen- oder Darmspiegelung dürfen Sie in der Regel gleich wieder essen und trinken, sobald Sie wieder ganz wach sind. Nach einer Darmspiegelung sollten Sie ausreichend trinken, um den Flüssigkeitsverlust durch die Abführlösung auszugleichen.
Wurden Polypen entfernt oder größere Gewebeproben entnommen, kann es besondere Hinweise geben, etwa zu Ernährung, Sport oder blutverdünnenden Medikamenten. Diese besprechen wir vor Ihrem Heimweg mit Ihnen.
- In der Regel gleich wieder essen und trinken
- Ausreichend trinken nach der Darmreinigung
- Blutverdünner erst nach Rücksprache wieder einnehmen
Warnzeichen
Wann Sie sich
bei uns melden sollten
Komplikationen nach einer Spiegelung sind selten. Sie können aber auch noch einige Tage später auftreten, vor allem nach einer Polypenentfernung. Melden Sie sich dann bitte umgehend bei uns unter 02041 / 7777-530. Außerhalb der Praxiszeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, bei starken Beschwerden den Notruf 112.
Starke Bauchschmerzen
Schmerzen, die zunehmen statt nachzulassen, oder ein harter, gespannter Bauch.
Blutungen
Mehr als nur Spuren von Blut im Stuhl, schwarzer Stuhl oder Erbrechen von Blut.
Fieber
Fieber oder Schüttelfrost in den Tagen nach der Untersuchung.
Kreislaufprobleme
Anhaltender Schwindel, Schwäche, Herzrasen oder Atemnot.
Kontrollen richten sich
nach Ihrem Befund.
Kontrollintervalle
Wann die nächste
Spiegelung sinnvoll ist
Wie es weitergeht, hängt vom Befund ab. War eine Vorsorge-Darmspiegelung unauffällig, ist eine Wiederholung frühestens nach zehn Jahren vorgesehen. Wurden Polypen entfernt, richtet sich der Abstand bis zur nächsten Kontrolle nach Anzahl, Größe und feingeweblichem Ergebnis. Bei bestimmten Befunden ist der Abstand deutlich kürzer.
Ihre persönliche Empfehlung erhalten Sie mit dem Befund.
Zur DarmkrebsvorsorgeHäufige Fragen
Fragen zur Nachsorge
Am Untersuchungstag sollten Sie nach einer Sedierung nicht arbeiten. In der Regel können Sie am nächsten Tag wieder in den Alltag starten. Wurden größere Polypen entfernt, besprechen wir mit Ihnen, ob eine längere Schonung sinnvoll ist.
Kleine Blutspuren können in den ersten Tagen vorkommen. Eine Nachblutung ist auch noch einige Tage später möglich. Bei stärkerer Blutung, Blutklumpen oder schwarzem Stuhl melden Sie sich bitte sofort bei uns oder außerhalb der Praxiszeiten beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, im Notfall unter 112.
Bei vielen Untersuchungen müssen Blutverdünner heute gar nicht pausiert werden. Wurden sie für einen Eingriff abgesetzt, hängt der Zeitpunkt davon ab, ob Gewebe entnommen oder Polypen entfernt wurden. Den genauen Zeitpunkt nennen wir Ihnen vor Ihrem Heimweg.
In der Regel ja, meist sogar gleich nach der Untersuchung. Nach besonderen Eingriffen erhalten Sie gesonderte Hinweise.