Behandlungen
Gezielt behandeln.
In Ruhe erklärt.
Viele Veränderungen im Magen-Darm-Trakt lassen sich während einer Spiegelung nicht nur erkennen, sondern auch gleich behandeln. Dazu gehören die Entfernung von Polypen, das Aufdehnen von Engstellen und das Einsetzen von Stents. Vorher erklären wir Ihnen, was geplant ist. Danach besprechen wir, wie es weitergeht.
Über das Endoskop
Vor jeder Behandlung
steht eine klare Diagnose.
Bei einer endoskopischen Behandlung erfolgt der Eingriff über das Endoskop – also ohne Bauchschnitt. Welches Vorgehen für Sie richtig ist, richtet sich nach dem Befund.
Häufig ergibt sich die Behandlung direkt aus der Untersuchung: Findet sich bei einer Darmspiegelung ein Polyp, entfernen wir ihn in der Regel noch während derselben Spiegelung. Andere Befunde, die sich endoskopisch behandeln lassen, etwa Engstellen oder sehr große Polypen, planen wir meist gesondert, da zuvor das beste Vorgehen geklärt sein sollte.
Vorab erfahren Sie, was gemacht wird, welche Alternativen es gibt und worauf Sie danach achten sollten. Ist ein Eingriff in einer Klinik besser durchzuführen, sagen wir Ihnen das offen.
Mehr zur DarmspiegelungUnsere Behandlungen
Was wir behandeln
Auf den einzelnen Seiten erfahren Sie, wann eine Behandlung sinnvoll ist, wie Sie sich vorbereiten, wie sie abläuft und was Sie danach erwartet.
- Polypenentfernung Polypen entfernen wir meist direkt während der Darmspiegelung und lassen sie anschließend feingeweblich untersuchen. Polypektomie Auch größere Polypen meist ambulant Mehr erfahren
- Aufdehnung von Engstellen Verengungen in Speiseröhre, Magenausgang oder Darm weiten wir über das Endoskop schonend auf (Dilatation) – mit einem Ballon oder speziellen Dehnungsstiften. Aufdehnung von Engstellen (Dilatation) Nach sorgfältiger Klärung der Ursache Mehr erfahren
- Stent-Implantation Ein Stent ist eine innere Schiene, die eine verengte Stelle in Speiseröhre, Gallenwegen oder Darm stützt und offen hält. Stent Wenn eine Dehnung allein nicht ausreicht Mehr erfahren
Untersucht und behandelt in der Praxis,
am selben Tag wieder zu Hause.
Ambulant
Ambulant statt Krankenhaus.
Wo es möglich ist.
Viele endoskopische Eingriffe brauchen keinen Krankenhausaufenthalt. Sie kommen zum vereinbarten Termin in die Praxis, ruhen sich nach dem Eingriff bei uns aus und fahren anschließend mit einer Begleitperson nach Hause. Auch größere Polypen tragen wir, wo möglich, ambulant ab.
Ob ein Eingriff ambulant sinnvoll ist, hängt von Ihrem Befund, Ihren Vorerkrankungen und Ihren Medikamenten ab. Das prüfen wir vorab gemeinsam mit Ihnen.
Die Praxis kennenlernen-
01
Befund und Gespräch
Am Anfang steht eine Untersuchung, meist eine Spiegelung, gegebenenfalls mit Gewebeprobe. Manche Befunde wie Polypen behandeln wir direkt in derselben Untersuchung. In anderen Fällen besprechen wir das Ergebnis mit Ihnen und erklären, ob und warum eine weitere Behandlung sinnvoll ist.
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02
Planung und Vorbereitung
Wir klären Ihre Medikamente, besonders Blutverdünner, sowie Ihre Vorerkrankungen und besprechen die Sedierung mit Ihnen. Sie erhalten eine schriftliche Anleitung zur Vorbereitung.
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03
Eingriff und Nachsorge
Der Eingriff erfolgt über das Endoskop, in der Regel unter Sedierung. Danach ruhen Sie sich bei uns aus, wir besprechen das Ergebnis, und Sie erfahren, worauf Sie in den nächsten Tagen achten sollten. Eine Begleitperson bringt Sie anschließend nach Hause.
Häufige Fragen
Fragen zu den
Behandlungen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder an praxis@gastro-bottrop.de. Telefonisch erreichen Sie uns unter 02041 / 7777-530.
Alle häufigen FragenGesetzlich Versicherte benötigen für eine Behandlung in der Regel eine Überweisung, zum Beispiel von der Hausarztpraxis. Ausgenommen ist die Vorsorge-Darmspiegelung ab 50 Jahren. Privatversicherte und Selbstzahler können sich direkt an uns wenden.
In der Regel erhalten Sie eine kurze Sedierung mit Propofol und schlafen während des Eingriffs. Danach ist für kurze Zeit ein Druck- oder Völlegefühl möglich. Starke oder zunehmende Schmerzen sind nicht normal. Melden Sie sich dann bitte umgehend bei uns oder dem Ärztlichen Notfalldienst.
Nach einer Sedierung dürfen Sie frühestens nach 12 Stunden wieder Auto fahren. Bitte kommen Sie mit einer Begleitperson, die Sie nach Hause bringt.
Bitte setzen Sie Medikamente nicht eigenmächtig ab. Nach den aktuellen Leitlinien müssen gerinnungshemmende Medikamente bei den meisten Untersuchungen heute nicht mehr pausiert werden. Ob und wie lange ein Blutverdünner vor einem Eingriff pausiert werden sollte, hängt vom Medikament, vom Grund der Einnahme und vom geplanten Eingriff ab. Das besprechen wir vorab mit Ihnen und, wenn nötig, mit Ihrer behandelnden Praxis.
Manche Befunde oder Vorerkrankungen sprechen für eine Behandlung im Krankenhaus. In diesem Fall erklären wir Ihnen warum und unterstützen Sie bei der Weiterleitung an eine geeignete Klinik.