Kurz gesagt
Für Magen- und Darmspiegelungen nutzen wir das Endoskopie-System Pentax i20 mit 4K-Bildtechnik. Bei der Darmspiegelung unterstützt eine KI-gestützte Polypenerkennung. Für die Endosonographie kommen Endoskope mit einem kleinen Ultraschallkopf an der Spitze zum Einsatz.
Endoskopie in 4K
Ein Endoskop ist ein dünner, flexibler Schlauch mit einer Kamera und einer Lichtquelle an der Spitze. Das Bild wird live auf einen Monitor übertragen. Mit dem System Pentax i20 und 4K-Bildtechnik sieht die Ärztin oder der Arzt feine Strukturen der Schleimhaut sehr deutlich. Kleine und flache Veränderungen lassen sich so besser erkennen.
Über einen Arbeitskanal im Endoskop werden kleine Instrumente eingeführt. Damit lassen sich Gewebeproben entnehmen oder Polypen entfernen, ohne dass ein weiterer Eingriff nötig ist.
Weitere Verfahren
Bei der Endosonographie (EUS) sitzt an der Spitze des Endoskops zusätzlich ein kleiner Ultraschallkopf. So lassen sich Organe wie Bauchspeicheldrüse und Gallenwege aus nächster Nähe untersuchen. Bei der Kapselendoskopie schlucken Sie eine Videokapsel, die auf ihrem Weg durch den Darm Bilder aufnimmt. Wie die künstliche Intelligenz bei der Darmspiegelung hilft, erklären wir unter KI in der Endoskopie.
Für den Ultraschall des Bauches nutzen wir ein Ultraschallgerät, das ohne Strahlenbelastung arbeitet. Die Untersuchung ist schmerzfrei und lässt sich bei Bedarf jederzeit wiederholen.