Kurz gesagt
Propofol ist ein kurz wirksames Schlafmittel, das über einen Venenzugang am Arm gegeben wird. Sie schlafen nach kurzer Zeit ein und wachen nach der Untersuchung bald wieder auf. Während der gesamten Zeit werden Atmung, Puls und Sauerstoff überwacht.
So läuft die Sedierung ab
Vor der Untersuchung legen wir einen kleinen Zugang in eine Vene am Arm oder an der Hand. Ein Fingerclip misst den Sauerstoffgehalt im Blut, außerdem werden Puls und Blutdruck überwacht. Über den Zugang wird Propofol gegeben. Die Dosis richtet sich nach Ihrem Körper und der Dauer der Untersuchung, bei Bedarf wird nachdosiert.
Propofol wirkt schnell und wird vom Körper rasch abgebaut. Deshalb sind Sie nach der Untersuchung bald wieder wach. Viele Menschen erleben das Aufwachen wie nach einem kurzen, tiefen Schlaf.
Was Sie wissen sollten
Wie jedes Medikament kann Propofol Nebenwirkungen haben, etwa einen vorübergehenden Blutdruckabfall oder eine flachere Atmung. Deshalb überwacht das geschulte Praxisteam Sie die ganze Zeit. Teilen Sie uns vorher mit, ob Sie Allergien oder Unverträglichkeiten haben und welche Vorerkrankungen bestehen.
Reaktionsvermögen und Urteilsfähigkeit sind nach der Sedierung noch für einige Stunden eingeschränkt. Sie dürfen am Untersuchungstag nicht selbst Auto fahren und brauchen eine Begleitperson für den Heimweg.